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KFD Diözesanverband Osnabrück

Leni Schmits als Dekanatsleiterin verabschiedet

Auf der Dekanatskonferenz der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) der Regionen Aschendorf und Hümmling wurde die Dekanatssprecherin des Dekanats Emsland-Nord, Leni Schmits, verabschiedet.


Die Veranstaltung, die unter Einhaltung der Corona-Vorschriften vom Leitungsteam der kfd Börger im Kulturzentrum in Börger ausgerichtet wurde, begann mit einem geistlichen Impuls von Annette Hilmes zum Thema „Starke Frauen in Kirche und Gesellschaft“.


Christa Geerswilken vom Regionalvorstand der Region Hümmling würdigte die Arbeit von Leni Schmits und sagte: „Mit viel Leidenschaft und Tatkraft hast du über zwei Jahrzehnte lang deine Charismen in den Dienst der Frauengemeinschaft gestellt. Als Dekanatssprecherin für das Dekanat Emsland-Nord warst du die Brücke zwischen den Anliegen der pfarrlichen kfd-Gruppen und der Arbeit auf Diözesanebene und hast dabei dein Wissen an die Frauen weitergeleitet.“ Mit viel Energie und Tatkraft habe Schmits die Frauen immer wieder für die Arbeit und Ziele der kfd begeistern können, vor allem dann, so Geerswilken, wenn sich Gruppen auf Ortsebenen im Umbruch befunden hätten. Unter anderem habe Schmits mit der Mitgliederwerbekampagne `Frauen Macht Zukunft´ gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen viel in Bewegung setzen können. Auch die Diözesanvorsitzende Gabriele Joachimmeyer bedankte sich bei der scheidenden Dekanatssprecherin für den unermüdlichen Einsatz für die katholische Frauengemeinschaft und lobte dabei ihren Mut und ihre Offenheit. „Die Arbeit in der kfd war eine Bereicherung für mich. Ich habe viele Bildungshäuser und interessante Frauen kennengelernt, woraus sich auch echte Freundschaften entwickelt haben“, gab Schmits zu verstehen und ermutigte die Frauen, sich weiterhin für die Anliegen der Frauen in Kirche und Gesellschaft stark zu machen, auch wenn das „k“ momentan etwas angeknaxt und die Welt insgesamt aus den Fugen geraten sei. „Alle kfd-Frauen sind starke Frauen. Gebt nicht auf und bleibt mit vollem Herzen dabei, es lohnt sich“.  Der langanhaltende Applaus der anwesenden Frauen aus den kfd-Ortsgemeinschaften, Regionalvorständen und dem Diözesanvorstand spiegelte noch einmal die Wertschätzung gegenüber Leni Schmits wider.


Die Wahl einer neuen Dekanatssprecherin fand derweil nicht statt, „da sich der Diözesanverband momentan in einem Strukturprozess befindet und die Diözesanversammlung noch über die `Ebene Dekanatssprecherin´ abstimmen muss“, erklärte Katharina Münster vom kfd Diözesanvorstand Osnabrück.


Während der Konferenz stellte sich die neue Diözesanvorsitzende Gabriele Joachimmeyer den Frauen vor. Neben ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin und Juristin sei sie Mutter von drei Kindern und unter anderem noch Teamsprecherin der kfd in ihrer Heimatgemeinde Lengerich. Das kfd-Frauenprogramm 2021/2022 sei aufgrund der Corona-Pandemie umgestaltet worden. „Wir haben gezeigt, dass die kfd auch digital kann und viele Schulungen dafür angeboten“, sagte Joachimmeyer. Sie erinnerte mit einem Jahresrückblick an die digitalen Veranstaltungen und Zusammenkünfte, wie zum Beispiel: Neuwahl des Diözesanvorstandes, Neujahrsempfang, Frauenfrühstück oder die Veranstaltung „Keine Kirche ohne Frauen“. Der zugeschaltete Bischof Bode habe laut Joachimmeyer die Ergebnisse mit in die Arbeit des Synodalen Weges genommen. Gute Gespräche mit dem Bischof habe es ebenfalls bei der Veranstaltung zum Thema „Als Frau in der Kirche meine Stimme erheben“, die im Ludwig-Windthorst-Haus Lingen mit der Theologin Daniela Kornek stattgefunden habe. „Wir müssen dranbleiben. Nur gemeinsam können wir etwas bewegen“, betonte Joachimmeyer und verwies dabei auf den Film „Die Unbeugsamen“ - Eine mitreißende Zeitreise über den Kampf der Frauen – welcher am 28.03.2022 nun auch im Papenburger Kino zu sehen sei.  Zudem machte sie auf die Aktion „Mutmachpreis“ der Marianne Dirks Stiftung aufmerksam, „wobei diejenigen kfd-Gruppen mit einem Preisgeld ausgezeichnet werden, die sich im Jahr 2020/21 aufgrund der Corona-Pandemie besonders engagiert und anderen Mut und Zuversicht gespendet haben. Die Bewerbung ist über die Homepage bis zum 31.03.2022 möglich“, so Joachimmeyer. Abschließend legte sie den Frauen noch ans Herz, die Mitgliederzeitung Junia nicht im hinteren Bereich der Kirche abzulegen, sondern sie direkt an die Mitglieder zu verteilen.