
Generalversammlung der kfd Region Hümmling
Auf der diesjährigen Generalversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) der Region Hümmling im Heimathaus in Hilkenbrook zum Thema „Wir sind füreinander da“ gab es neben der Neuwahl der Geistlichen Begleiterin auch Rückblicke und Ausblicke auf die kfd-Arbeit des Dekanates Emsland-Nord.
Nach der Begrüßungsansprache durch die Vorsitzende Elisabeth Ermes und einem geistlichen Impuls mit Sabine Kuper waren die Abordnungen aus den kfd-Ortsgruppen zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen.
In ihrem Jahresrückblick erinnerte die Schriftführerin Katharina Vogel an die Regionalkonferenzen des letzten Jahres in Vinnen und Berßen, an den Tag der Diakonin in Dörpen und an die Veranstaltung „Beten mit den Füßen“ in Börgerwald. Ein Highlight sei die Kabarettveranstaltung mit Hettwich vom Himmelsberg im restlos ausverkauften Saal ´Zum Käpt´n´ in Lorup gewesen, so Vogel. Sie berichtete zudem vom Equal-Pay-Day im April 2024 in Papenburg und legte den Frauen ans Herz, sich auch in diesem Jahr wieder mit einer Teilnahme für die Zahlungsgleichstellung zwischen Männern und Frauen einzusetzen. Für dieses Jahr stünde neben den Regionalkonferenzen unter anderem noch eine 2-Tages-Fahrt nach Bremen auf dem Programm. Kassenwartin Thea Jansen wurde von der Kassenprüferin Christa Geerswilken eine einwandfreie Kassenführung bestätigt. Stefanie Kerßens wurde als zweite Kassenprüferin gewählt.
Ein einstimmiges Votum gab es für Sabine Kuper aus Werpeloh für das Amt der geistlichen Begleitung. Die 49jährige Werpeloherin, die über zwanzig Jahre als Gemeindereferentin im Bistum Osnabrück beschäftigt war, ist nun seit eineinhalb Jahren als pastorale Koordinatorin in der Pfarrei St. Martinus in Haren sowie als Supervisorin im Bistum Osnabrück tätig. „Ich bin schon sehr lange und auch gerne ein kfd-Mitglied und freue mich auf die künftige regionale Zusammenarbeit“, sagte Kuper. Ebenfalls gab es Gratulationen und ein Präsent für Heike Rohe (kfd Stavern), Monika Hegemann (kfd Werpeloh) und Anke Nils (kfd Lähden) für die Wahl zur ersten Vorsitzenden.
Bei der Programmplanung für das nächste Jahr konnte Sonja Kruithoff als Schwerpunkt die digitale Mitgliederwerbung, vor allem auf der Internetplattform Instagram, verzeichnen, wo auch künftig die Programme der kfd vorgestellt werden sollen.
Elisabeth Ermes informierte abschließend über anstehende Veränderungen in der personellen Situation der Geschäftsstelle des kfd Diözesanverbandes. Aufgrund geplanter Einsparungen im Bistum wird der kfd Diözesanverband künftig selbst Arbeitgeberin für eine Geschäftsführung sein. Dazu erhält die kfd einen finanziellen Zuschuss durch das Bistum. Die bisherige geschäftsführende Referentin, Farina Dierker, wird weiterhin für theologische und spirituelle Angebote für alle Frauen im Bistum ansprechbar sein.
Zudem verlas Ermes einen Ausschnitt aus dem Statement des kfd Bundesvorstandes zur aktuellen Situation um das Abstimmungsverhalten der kfd Bundesvorsitzenden und CDU-Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil zur Migrationspolitik. Darin wird Heil zitiert: „Eine kfd-Mitgliedschaft ist nicht vereinbar mit einer AFD-Mitgliedschaft. Wir werden die Positionen der AfD an keiner Stelle mittragen. Deutlich wird das auch in unserer Erklärung „Für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft! Kfd gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus“.
Ermes bedankte sich abschließend beim Leitungsteam der kfd Hilkenbrook für die tolle Ausrichtung der Konferenz und bei Mechthild Westerhoff für die musikalische Umrahmung.
