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KFD Diözesanverband Osnabrück

Mit der Zahlung eines Teilnehmerbeitrags von 4,50 Euro erhielt jede/r Teilnehmer*in einen Pilgerbeutel (REWE-Gemüsenetz) bestückt mit dem kfd-Pilger-Liporello, einem „fairen“ Einkaufschip (Fairtrade-Stadt Lingen) und dem kfd-Positionspapier zum Thema „nachhaltig und geschlechtergerecht weltweit“.


An sieben Stationen hielten wir inne zu den Themen: Lebensmittelverschwendung, Energieverbrauch, Mobilität, Fairer Handel, Verkauf nachhaltiger, biologischer Lebensmittel, Müllvermeidung und Bewahrung der Biodiversität. Jedes Thema wurde von einem religiösen oder poetischen Text eingeleitet, mit Zahlen und Fakten belegt und und notwendige Veränderungen aufgezeigt.


Von Station zu Station füllte sich der Pilgerbeutel mit einem fairen Schokoriegel, Bio-Apfel, Blumensamen und einem Text (Brief von Alexander Gerst an seine Enkel). Der Beutelinhalt diente u.a. als Wegzehrung oder „geistige Nahrung“.


Für fünf Stationen konnten wir jeweils eine versierte Person aus dem entsprechenden Metier gewinnen, die leidenschaftlich und überzeugend unsere Thesen und Themen untermauerte.

  • So stellte ein Student der FH-Osnabrück das Lingener Food-Sharing-Projekt (Essen teilen) vor,
  • die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des Weltladens unterstrich die Bedeutung des Fairen Handels,
  • die Besitzerin des Bioladens erklärte die Philosophie ihrer Einrichtung.
  • Die Gründerin des Unverpackt-Ladens beschrieb ihre Motivation zur Umsetzung der Idee, den Laden als Genossenschaft zu betreiben.


Auf einer Grünanlage, mitten in der Stadt, stellte uns der Vorsitzende des „Nabu-Emsland“ das aktuelle Projekt vor. In Zusammenarbeit mit der ev.-ref. Kirche entsteht ein Blüh-, Pflanz-, Naherholungs- und Lernort in Sachen Biodiversität.


Nach 2 ½ Stunden gab es zum Abschluss für alle einen fairen Kaffee / Tee in einer kleinen Außengastronomie. Hier konnten sich dann alle - endlich sitzend! – über das Gehörte und Erlebte austauschen.


Maria und ich sind froh, dass wir diesen Weg mit vielen Interessierten und Gleichgesinnten machen durften. Über viele positive Rückmeldungen haben wir uns gefreut und bestärkt gefühlt. Wir sind sicher, dass wir mit den Informationen zu einer Besinnung und bestenfalls zur Änderung des persönlichen Verhaltens des / der Einzelnen beitragen konnten.


Ein dritter Termin mit einer festsehenden Gruppe ist für den August reserviert, ein vierter für Mitte Oktober.


Wieder hat sich gezeigt, wie gut sich die Themen der kfd Aktionwochen, in diesem Fall der Pilger*innenweg 2020, für die örtlichen Gegebenheiten umsetzen lassen. Das dafür ausgearbeitete, angebotene Material hat uns bei den Vorbereitungen inspiriert und sehr geholfen.


Als Mitglieder der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Lingen haben wir diese kfd-Idee umgesetzt.


Lingen, den 29.07.21

Traute Pott und Maria Niemann