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KFD Diözesanverband Osnabrück

Das Leitungsteam v.li.n.re.: Annette Hilmes, Margret Brümmer, Christa Geerswilken und Katharina Vogel

Auf Entdeckungsreise mit den „Perlen des Glaubens“

Während der Konferenz der örtlichen kfd Vorstandsmitglieder der katholischen Frauengemeinschaft (kfd) der Region Hümmling in Rastdorf kamen die Teilnehmerinnen in den Genuss des immer mehr in Beliebtheit geratenen Gebetsbandes „Perlen des Glaubens“.


Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Margret Brümmer leiteten die Gastgeberinnen vom Rastdorfer kfd-Leitungsteam mit einem geistlichen Impuls in die Veranstaltung ein. Hinsichtlich des im März in Lingen stattgefundenem „Equal Pay Day“ animierte Brümmer die Frauen, weiter dran zu bleiben in dem Bemühen um eine gerechte Bezahlung zwischen Männern und Frauen in der digitalen Arbeitswelt. Zudem verwies sie auf geplante Veranstaltungen, wie den „Tag der Diakonin“ in Sögel oder die Frauenkundgebung in Ahmsen. Desweiteren gab es Infos zu der im nächsten Jahr anstehenden Beitragsanpassung der kfd-Mitgliedsbeiträge und die Einrichtung eines Sonderfonds für Veranstaltungen zum Zwecke der Mitgliedergewinnung. Glückwünsche gab es indes für Marianne Dinklage, die den Vorsitz der kfd in Vrees übernommen hat.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung des Perlenbandes „Perlen des Glaubens“ durch die geistliche Begleiterin Annette Hilmes vom kfd Regionalvorstand. Diese hat ihren Worten zufolge das Perlenband, das als Armband getragen werden kann, schon vor längerer Zeit kennen und als täglichen Begleiter schätzen gelernt. Auf anschauliche Weise erklärte sie nun den Frauen, was es mit den“ Perlen des Glaubens“ auf sich hat und woher dieser neue Trend kommt. „Die Idee der Glaubensperlen kam 1995 vom schwedisch-lutherischen Bischof Martin Lönnebo, der die christliche Botschaft so vermitteln wollte, dass ein moderner Mensch sie ohne weiteres neu entdecken, verstehen und begreifen kann.“ Schnell habe die Idee von Lönnebo ihren Weg sowohl zu den protestantischen als auch zu den katholischen Christen auf der ganzen Welt gefunden, erklärte Hilmes und sagte: „Die Perlenschnur besteht aus 18 Perlen verschiedener Größen, Farben und Materialein, die jeweils unterschiedliche Bedeutungen haben und für eine Lebensfrage, einen Gedanken oder ein Gebet stehen“. Anders als der katholische Rosenkranz, dessen Gebete festgelegt seien, eröffnen laut Hilmes die „Perlen des Glaubens“ die Möglichkeit, das eigene Leben und den eigenen Glauben Perle für Perle liebevoll in den Blick zu nehmen. „Den Anfang und zugleich das Ende des Armbandes bildet die goldene Gotteskugel. Daneben reihen sich die Perlen: Stille, Ich, Taufe, Wüste, Gelassenheit, Liebe, Geheimnisse, Nacht und Auferstehung an. Die Perlenreihe wird immer wieder unterbrochen durch insgesamt sechs bräunliche Perlen der Stille, die zum Innehalten einladen.“, so Hilmes.

Eine schöne Idee war es auch, die Armbänder nicht einfach zu verteilen, sondern die Perlen von den Teilnehmerinnen selbst auffädeln zu lassen, um dann damit zu meditieren und zu beten. Dabei betonte Annette Hilmes, dass das Perlenband, das als Armband getragen werden könne, für die Menschen zu einem wichtigen Begleiter und einer greifbaren Hilfe bei Fragen wie: Wo stehe ich gerade? Was vermisse ich? Welche Perle kann mir helfen? werden sollte. Zu jeder einzelnen Perle stellte Hilmes mit ausgesuchten Liedern und berührenden Impulsen eine Verbindung her. Sie sagte: „Die verschiedenen Perlen sollen täglich an die Auferstehung, an mehr Gelassenheit und an die Fülle des Lebens erinnern“.

Für die begeisterten Frauen war die Begegnung mit den „Perlen des Glaubens“ kein Vortrag, sondern Gespräch, Austausch, Zuhören, Mitsingen und Phasen der Stille. Sie wurde schließlich zu einer Entdeckungsreise ins eigene Leben. Die Teilnehmerinnen bedankten sich bei Annette Hilmes, dass sie sich mit ihnen auf den für sie bislang unbekannten spirituellen Weg mit den „Perlen des Glaubens“ gemacht hatte. „Man kann die Perlen des Glaubens als ein großes Geschenk betrachten in einer lauten und von Zeitnot, Leistungsdruck und Zukunftsängsten geprägten Welt“, resümierten sie am Ende der Veranstaltung und nahmen ihr gefertigtes Perlenband gerne mit nach Hause.


Gisela Arling