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KFD Diözesanverband Osnabrück

Der 25. November ist seit 1999 von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag „Nein zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ anerkannt. Bereits 1981 wurde auf einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen der 25. November zum Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen ausgerufen.


Weltweit, auch in der Bundesrepublik und in Osnabrück, gehören für viele Frauen und ihre Kinder Misshandlungen durch Ehemann, Ex-Partner, Bruder usw. zum Alltag. Frauen werden erniedrigt, gedemütigt, geboxt, gewürgt, mit dem Kopf gegen Wände geschlagen oder Treppen heruntergestoßen. Das Spektrum der Gewalt ist breit. Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen, häufiger als Verkehrsunfälle o. ä. Der gefährlichste Ort für eine Frau ist statistisch gesehen ihr eigenes Zuhause. Einkommen, Bildung, Alter, Nationalität und Religion sind dabei völlig belanglos.


Männergewalt gegen Frauen und Mädchen kostet die Solidargemeinschaft jährlich mehrere Milliarden Euro für Justiz, Polizei, ärztliche Behandlung und Arbeitsunfälle. Jährlich fliehen rund 45.000 Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser.


Zum Ökumenischer Gottesdienst am 25. November 2021 um 18 Uhr in der Gymnasialkirche (Große Domsfreiheit 6, 49074 Osnabrück) laden Solwodi, kfd Region Osnabrück und das Frauenmissionswerk im Bistum Osnabrück herzlich ein!

Es gilt die 2 G Regel.


Flyer mit Veranstaltungen um den internationalen Gedenktag