
Aufruf, diakonische Zeugnisse einzusenden!
Liebe Frauen,
vielleicht haben Sie die Ereignisse bei der Weltsynode im Oktober in Rom mit der gleichen Spannung
verfolgt wie wir. Wie wird mit dem drängenden Thema „Diakonat der Frau“ umgegangen? Das
Votum war bekanntlich, dass die Frage offen bleiben soll (Nr. 60 des Abschlusspapiers).
Wir gehören zwei Gruppen an, die sich dafür einsetzen, dass die Berufungen von Frauen sakramental
anerkannt werden: Netzwerk Diakonat der Frau sowie Vernetzung berufener Frauen*. Gemeinsam mit Amerikanerinnen, Australierinnen und Asiatinnen, mit denen wir in Rom einen
Nachmittag der Begegnung von berufenen Frauen mit Synodal:innen gestaltet haben, möchten wir
am Thema dranbleiben. Die Männer sollen nicht nur über uns Frauen reden, sondern auch mit uns.
Und wir machen den Anfang dieses Dialogs.
Die Kommission zur Erforschung des Diakonats tagt vom 03. bis 07. Februar 2025 zum nächsten Mal
in Rom. Bis dahin möchten wir möglichst viele Zeugnisse von Frauen aus aller Welt sammeln, die
bereits diakonisch handeln und sich zur Diakonin berufen wissen.
Deshalb laden wir Sie als Europäerinnen ein, sich daran zu beteiligen!
Um das Statement lesefreundlich zu halten, bitten wir Sie, sich auf maximal 500 Worte zu
beschränken. Natürlich steht jeder Frau die Form der Stellungnahme frei.
Wir dachten, es könnte sinnvoll sein, anhand von Fragen ein Gerüst für ein solches Zeugnis zur Verfügung zu stellen:
• Wie haben Sie den Ruf Jesu/Gottes/des Heiligen Geistes zur Berufung als Diakonin erlebt?
Erzählen Sie Ihre Geschichte.
• Welche Aufgaben haben Sie, die diakonischer Natur sind – Taten der Nächstenliebe,
Wortgottesdienste, Unterstützung des Klerus bei den Sakramenten, ...?
Bei den Entscheidern kann es verstärkend wirken, wenn andere Personen Ihre eigene Wahrnehmung
bestätigen. Deshalb können Sie, je nach Möglichkeit,
• ein Referenzschreiben ihres Pfarrers oder Bischofs beifügen,
• eine “Wirkungserklärung” beifügen - ein Referenzschreiben eines Gemeindemitglieds oder
eines Pastoralrats / einer Person, die ihren diakonischen Dienst kennt und wertschätzt.
Gerne können Sie Ihr Zeugnis über uns nach Rom geben (dann bitte bis 20. Januar an uns senden!!).
Oder Sie senden es direkt (bitte bis 27. Januar, rechtzeitig vor der Tagung der Kommission):
• an den Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Fernandez: segr.dott@cfaith.va und
• an das Sekretariat der Weltsynode: synodus@synod.va
Es wäre schön, wenn Sie uns dann Ihre Mail ebenfalls zusenden würden, damit wir um Ihre
Beteiligung wissen und weiterhin argumentieren können: wir sind viele, die in der Nachfolge Jesu
Christi bereits jetzt die Barmherzigkeit Gottes leben und diese Dienste mit dem Rückhalt und der
Stärkung durch die sakramentale Weihe ausüben möchten. Die Menschen brauchen uns, die Kirche
braucht uns. Setzen wir gemeinsam weltweit ein starkes Zeichen.
Falls Sie Fragen haben, schreiben Sie uns bitte!
Mit adventlichen Grüßen – und den besten Wünschen für ein segensreiches Weihnachtsfest
Monika Amlinger (Vernetzung berufener Frauen*, Deutschland, Österreich und Schweiz)
Stefanie Heller und Jutta Mader-Schömer (Netzwerk Diakonat der Frau)
(Die Mailadresse von Monika Amlinger lautet: amlingermonika@gmail.com )
