„Frauendiakonat weltweit“

Gottesdienst zum Tag der Diakonin am Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena am 29. April 2022. Informationen und Anmeldung im Flyer!
Diakonat der Frau
Der kfd Diözesanverband Osnabrück ist Mitglied im Netzwerk Diakonat der Frau e.V. und wurde auf der Mitgliederversammlung und Tagung durch Elisabeth Lis vertreten. Sie fand vom 13.-15.9.2019 in Heppenheim statt unter dem Titel „Die Sakramentalität des kirchlichen Amtes – eine Herausforderung in unserer Zeit“.
Prof. Michael Seewald (Universität Münster, jüngster Dogmatik-Professor in Deutschland) war Referent. Rund 35 Frauen und Männer, u.a. auch Prof. Hünermann, waren an dem Wochenende anwesend und es wurde der „Startschuss“ für den 3. Diakonatskreis gefeiert (20 Jahre nach Beginn des erstes Diakonatskreises). Geistliche Begleiterin des dritten Kurses wird Lucia Zimmer (Pastoralreferentin im Bistum Osnabrück). Leiterin des Netzwerkes ist Irmentraud Kobusch.
Auf dem Wochenende waren selbstverständlich auch die Amazonien-Synode und der Synodale Weg ein größeres Thema.
Weiterführende Aspekte:
- Der Personalchef von Rottenburg-Stuttgart, Paul Hildebrand, war anwesend und sagte: „Predigten von Frauen sind bei uns allgemeine Praxis“.
- Prof. Hünermann merkte an, dass die Pfarrbeauftragten (nach can. 517,2 CIC) im Grunde Transparenz verhinderten, da sie zurzeit die Pfarreien nicht unkompliziert wechseln könnten. Er sprach sogar von einer Gefährdung der Einheit.
- Das Verhältnis Hauptamt / Ehrenamt war durchweg ein Thema auf dem Wochenende.
- Neue Homepage: www.diakonat.de
Fragen: Wollen/Können wir den Tag der Diakonin stärken? Zudem ist zu klären, inwieweit die Forderung der kfd nach allen Diensten und Ämtern im Widerspruch steht zur Aussage des Netzwerkes, dass es um den Diakonat und eine diakonische Kirche geht.
Zusammenfassend: Die Mitgliedschaft im Netzwerk ist sinnvoll. Das Netzwerk ist jedoch in der Altersstruktur sehr hoch. Dass es nun einen dritten Ausbildungskurs gibt, ist positiv.
März 2020, Bericht von Elisabeth Lis
