kfd Frauen der Region Meppen gemeinsam unterwegs

Studienfahrt nach Heidelberg um Umgebung vom 12. - 15. Sept. 2016

Lange hatten sich die kfd Frauen aus der Region Meppen auf diesen Ausflug gefreut. Bei heißen, spät-sommerlichen Temperaturen und somit bestem Reisewetter führte unser Ausflug uns in die Hildegard Stadt Bingen und in die Kurpfalz der Rhein-Neckar-Region mit der berühmten Universitätsstadt Heidelberg.
Am Nachmittag des ersten Tages lernten wir in Bingen bei einer fachkundigen Führung im neugeschaffenen Hilde-Kräutergarten vieles über die Geheimnisse der Pflanzenwelt und die faszinierenden Zusammenhänge mit der Mystik kennen. Anschließend erfuhren wir im historischen Museum vieles über das „Leben und Werk der Hl. Hildegard".

Unser nächstes Ziel war Schwetzingen, wo wir am Abend unser Domizil für die nächsten drei Tage, das Achat-Hotel erreichten, in unmittelbarer Nähe zum Schloss und Schlossgarten. Das Schloss Schwetzingen, im Barock glänzende Sommerresidenz des kurpfälzischen Hofes, ist vor allem wegen der Schönheit und Harmonie seines Schlossgartens weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt.

Der zweite Tag unseres Ausfluges führte uns in die weltberühmte Universitätsstadt Heidelberg. Heidelberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Das harmonische Ensemble von Schloss, Altstadt und Neckar inmitten der Berge inspirierte bereits die Dichter und Maler der Romantik und fasziniert auch heute Millionen von Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt. Heidelberg ist Standort der ältesten Universität Deutschlands und zahlreicher weiterer Hochschulen.
Von zwei Stadtführern wurden wir beim Stadtrundgang durch die verwinkelten Gassen und geschichtsträchtige Altstadt geführt und bekamen viele Informationen.
Die freie Zeit bis zur Schiffsabfahrt auf dem Neckar am Nachmittag nutzten viele von uns für einen Bummel oder für einen Gang zur Schlossruine. Die Schlossruine erhebt sich am Nordhang des Königstuhls und dominiert von dort das Bild der Altstadt. Dort oben hatten wir einen herrlichen Blick auf die Stadt, auf die Alte Brücke und auf den Neckar. Von Heidelberg bis Neckarsteinach fuhren wir dann mit dem Schiff auf dem Neckar, vorbei am Schloss, am Kloster Stift Neuburg, an der Festung Dilsberg, die Burg Schadeck und weitere Burgen, die auf dem Felsplateau thronten.
Nach der Rückkehr in Schwetzingen zog die milde Wärme der Abendstunden viele von uns in die lauschigen Gartencafes und Biergärten.

Am dritten Tag führte uns die Fahrt mit unserer Reisebegleiterin Brigitte durch die Weingebiete des Odenwaldes und auf der Bergstraße nach Heppenheim und Weinheim.
Mittelalterliches Fachwerk, romantische Altstadtgässchen, idyllische Plätze und auch St. Peter, der „Dom der Bergstraße", der großen 1904 geweihten katholischen Kirche, prägen das Bild von Heppenheim. Wir hatten das Glück, dass bei der Kirchenbesichtigung der Organist anwesend war und der so nett war, dass er extra für unsere Besuchergruppe ein kleines Orgelkonzert gab und sich hinterher mit uns und Brigitte auf den Kirchenstufen zu einem Gruppenfoto stellte.
In Weinheim führte uns Brigitte durch den Exotenwald mit fremdländischen Baumarten, u.a. konnten wir eine im Jahr 1720 angepflanzte Libanon-Zeder bewundern, die inzwischen so einen dicken Stamm hatte, dass kaum die Arme von drei Frauen ihn umfassen konnten. Im anschließendem Gang durch den Hermannshof, eine über 200 Jahre alte Anlage und ein privater Schau- und Sichtungsgarten konnten wir weitere exotische Bäume und Pflanzen bestaunen.
Danach hatten wir freie Zeit, um durch das historische Gerberbachviertel mit den eindrucksvollen Fachwerkhäusern zu schlendern oder auf dem Marktplatz, in einem der vielen Straßenrestaurants eine Kleinigkeit zu essen.
Am Abend besuchten wir ein familiengeführtes Weingut inmitten des Weinanbaugebietes Badische Bergstraße, in Schriesheim. In einer über 200 Jahre alten Weinscheuer wurden uns von der Chefwinzerin vier edle Weinsorten kreiert und anschließend gab es ein Grillbuffet.
Lustig heiter und beschwingt in Weinlaune wurde die Rückreise singend nach Schwetzingen wieder angetreten.

Am letzten Tag unserer Reise war Worms, eine der ältesten Städte Deutschlands, ein weiteres Ziel. Mit dem „Nibelungenbähnchen" machten wir in zwei Gruppen aufgeteilt, einen schnellen Streifzug durch zwei Jahrtausende Geschichte. Entlang der Hauptsehenswürdigkeiten in der Innenstadt gab es viel zu sehen, den Kaiserdom, den ältesten Judenfriedhof Europas, das ehemalige Judenviertel mit Synagoge, die Reste der mittelalterlichen Stadtmauer und vieles vieles mehr. In der freien Zeit, die uns blieb, besuchten die meisten von uns den Wormser Dom.

Am Nachmittag ging es dann wieder mit dem Bus Richtig Emsland. Auf dem Rückweg hatte unser Regionalteam uns aber noch in ein kleines gemütliches Hofcafe in dem kleinen Ort Rösberg zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen eingeladen. In gemütlicher nostalgischer Atmosphäre ließen wir unseren Ausflug ausklingen.

Alle Frauen hatten viel Spaß auf dieser Fahrt. Ein großer Dank geht an den Regionalvorstand Meppen, der dafür gesorgt hat, dass der Ausflug noch lange in Erinnerung bleibt.

Bericht: Notburga Felschen.

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