Wir waren dabei! - Symposium: Frauen-Arbeit-Zukunft

Unser Diözesanverband war beim Symposium „Frauen-Arbeit-Zukunft" in Ludwigshafen mit 10 Frauen beteiligt an der verbandlichen Diskussion um eine bessere Verteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen Männern und Frauen. Anna-Maria Mette, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd eröffnete das Symposium mit der Frage: „Was ist der Gesellschaft die Sorgearbeit wert?"

Christine Morgenstern, Leiterin der Abteilung Gleichstellung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, betonte in ihrem Grußwort, dass die kfd ein wichtiger und zuverlässiger Partner sei. „Die kfd hat bereits viel dazu beigetragen, dass der erste Gleichstellungsbericht 2011 der Bundesregierung breti wahrgenommen und die Inhalte aufgegiffen wurde." Das Symposium wurde von diesem Ministerium gefördert.

Dr. Christina Klenner vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung betonte in ihrem Impulsreferat, dass es in den Betrieben eine Akzeptanzkultur geben müsse. Es sollte möglich sein, Arbeitszeiten für Männer und Frauen auf ihre Lebensphasen angepasst, zu schaffen. Es müsse ein Gesetz über Wahlarbeitszeiten und ein Führungsverständnis
geben, um Überlastung zu vermeiden.

In sechs verschiedenen Workshops konnten die 70 Teilnehmerinnen und drei Teilnehmer ihren Visionen für die nächsten 20 Jahre  und unseren nächsten Schritten freien Lauf lassen zu den Themen:

• Sorge für andere im Wirtschaftssystem berücksichtigen

• Vielfalt im Lebensverlauf ermöglichen

• Neue Arbeitszeitmodelle für Männer und Frauen

• Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

• Haushaltsbezogene Dienstleistungen - sozialversichert und fair bezahlt

• Akzeptanzkultur in Betrieben schaffen

Die Frauenkabarettgruppe „EisSplitterTorte" aus Köln stellte an beiden Tagen – natürlich humorvoll - ihre Visionen des Symposiumsmottos vor. Dr. Monika Isis Ksiensik, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Pfalz-Kreises, und Dr. Dag Schölper vom Bundesforum Männer kommentierten das Symposium zum Abschluss.

Ausführliche Informationen zu diesem Symposium unter: http://www.kfd-bundesverband.de/projekte/geschlechter-und-generationengerecht/symposium-frauenarbeitzukunft.html

Helga Hilberink

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