Ora-et- labora- Tage in Helfta

„Die Quelle des Gartens bist du, ein Brunnen lebendigen Wassers" ( Hld 4,15).

16 Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen kfd-Diözesanverbänden (mit dabei  vier Osnabrücker Frauen) trafen sich vom 09. – 12. April 2015 im Kloster Helfta bei Eisleben. Die Ora et labora-Tage  wurden von Frau Wohlfarth-Vornhülz, Pastoralreferentin und Geistliche Begleiterin in Osnabrück, geleitet. Sie gab den Teilnehmerinnen gute Impulse zu Garten, Quelle, Wasser und Gottes Natur. Im „Lebendigen Labyrinth" trafen sich alle, um bei bestem Frühlingswetter unter Anleitung der Gärtnerin Frau Elbe die Beete zu bearbeiten. Graben, schneiden, harken, abstechen, Schubkarre fahren. Das beschreibt in Kurzform die Tätigkeiten. Jede Frau brachte sich mit ihren gärtnerischen Talenten ein.  

Dabei ergaben sich viele persönliche Gespräche  und die Gruppe lernte sich näher kennen. Das Arbeiten im Labyrinth ist ein Teil dieser Tage. Genauso wichtig sind die Unterbrechungen. Die spirituellen Angebote im Morgen-, Mittags- und  Abendlob stellten  die Balance zwischen Körper, Geist und Seele her.

Das Restaurant "Klosterpforte" sorgte mit vorzüglichen Speisen für das leibliche Wohl. Ein Lob an die Küche und Bedienung. Sie sind weiter zu empfehlen! Mehr über das Kloster und das Leben der Schwestern erfuhren die Teilnehmerinnen während einer Führung über das Gelände von Sr. Katharina.

Die Ora-et-labora-Tage haben alle Frauen als Bereicherung empfunden. Der Garten des „Lebendigen Labyrinthes" wurde gepflegt. Aber die Teilnehmerinnen haben sich auch ihrem eigenen Lebensgarten zugewandt. Der Garten, der zu einer Quelle wird. Gertrud v. Helfta schreibt in ihrer Exercitia spiritualis: „Eja, Jesus, Quellbrunn des Lebens! Aus dir selbst lass mich trinken, den Becher mit dem Wasser, das erquickt zum Leben!"

Ursula Kemna

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