Ulrike Böhmer begeisterte

beim kfd- Dankeschön-Treffen in Wachtum. Ca. 300 kfd Frauen konnte Regionalvorstandsvorsitzende Marlies Etmann zum Dankeschön-Abend im Dorfgemeinschaftshaus in Wachtum begrüßen. Ein großer Dank sprach sie dem Wachtumer kfd-Team aus für die Zubereitung der leckeren Häppchen und für die liebevolle Dekoration des großen Saales. Die geistliche Begleiterin Annette Hilmes las einen meditativen Text vor mit dem Titel „Auf dich kommt es an", mit dem sie die Frauen inspirierte,

einmal in der Woche ein Glaubensbekenntnis zu sich selbst zu sprechen, „dass ihr an euch selbst glaubt, an eure Würde und Talente". Danach eroberte die bekannte und preisgekrönte Kirchenkabarettistin Ulrike Böhmer alias Erna Schabiowsky die Aufmerksamkeit der Frauen für volle zwei Stunden. Mit ihrem Soloprogramm „Und sie bewegt sich doch"... vermittelte sie den Frauen das Gefühl, eine von ihnen zu sein und bezog sie immer wieder mit ein. „Bei uns in der Gemeinde bin ich die rechte und die linke Hand unseres Pastors. Ohne mich läuft nix in der Gemeinde. Ich kenne mich aus", berichtete sie mit Ruhrpott-Dialekt. Sie beklagte sich über die immer größer werdenden Kirchenverbände und nahm Gemeindefusionen, Kirchenabrisse, indische Priester, die Obrigkeit der Kirche und Frauen in der Kirche unter die Lupe. Sie erklärte ferner den Zusammenhang von Sakramenten und Buttercremetorte, kfd und Kaffee. Immer wieder kam sie auf den Stuhlkreis zu sprechen, der nach ihren Erkenntnissen mit einer ausgestalteten Mitte unverzichtbar sei. Auch vom missglückten Pilgern „Ich bin dann mal weg" war die Rede und sorgte für stimmungsvolle Unterhaltung. Die Ökumene zog sich wie ein roter Faden durch ihr Programm. So habe Erna Schabiewsky zu guter Letzt in der evangelischen Dortmunder Kirche Sankt Petri folgende Vision gehabt: Papst Franziskus hätte ihr zugeblinzelt und ihr bestätigt, dass die Kirche sich doch bewegt. In ihrer Rolle als Erna Schabiewsky, mit roter Strickjacke und schwarzen Kniestrümpfen, kariertem Hut und Handtasche sorgte Ulrike Böhmer bei den Zuhörerinnen aus dem Dekanat Emsland-Nord für beste Unterhaltung, die zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregte. Mit lang anhaltendem Applaus wurde Ulrike Böhmer verabschiedet.

Text u. Fotos: Gisela Arling

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