Gehen und beten - zu sich und zu Gott finden

140 Frauen bei Sternwallfahrt in Heede

Bei gutem Pilgerwetter fand in Heededie Sternwallfahrt der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) des Dekanates Emsland-Nord der Region Hümmlingunter der Leitung der Vorstandsfrauen Marlies Etmann, Annette Hilmes, Elisabeth Revermann, Christa Geerswilken und Thekla Antons statt.  „Geh aus mein Herz und suche Freud“, so ertöntees unter anderem durch die Straßen in Heede, als die gut 140 Frauen von drei Ausgangspunkten sternförmig zur Statue des Heiligen Michael bei der St. Marien-Kirche pilgerten.

Zwischendurch gab es auch stille Momente. An verschiedenen Stationen wurde Halt gemacht, um inne zu halten bei einem geistlichen Impuls zum Motto „Gehen und beten – zu sich und zu Gott finden“. Auch in der St. Marien-Kirche wurden für alle, die nicht mitpilgern konnten, Impulse angeboten.

„Der Erzengel Michael schaut nach oben zum Himmel und trägt das Bild von der Heeder Madonna auf seinem linken Flügel. Er ist der Diener Jesu und Mariens“, sagte die geistliche Begleiterin der kfdHümmling, Annette Hilmes, bei dem Abschlussimpuls an der Statue des Erzengels Michael, bei dem die Frauen gemeinsam das Lied „Manchmal brauchst du einen Engel“ sangen.Im Mittelpunkt der Wallfahrt stand ein gemeinsamer Gottesdienst in der St. Marien-Kirche, der vom Diözesan- Frauenseelsorger Jörg Bußzelebriert und von kfd-Frauen mitgestaltet wurde.„Wenn etwas die Mutter Gottes kennzeichnet, dann ist es ihre Art, am eigenen Leben umzusetzen, was sie vom Evangelium verstanden hat“, predigte Buß über das Wort und das Verstehen des Evangeliums.Er verwies dabei auf ein Zitat von Frere Roger Schütz: „Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast, und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es“. Musikalisch wurde der Gottesdienst mit Gesangseinlagen und Gitarrenklängen von Hildegard Niehaus-Scherpenbergund feierlichem Orgelspiel vonHeinz Hüntelmannumrahmt.Die Vorsitzende des Regionalvorstandes, Marlies Etmann, bedankte sich bei allen, die sich engagiert hatten, diesen besonderen Tag mitzugestalten.

Viele Frauen verweilten noch an den Andachtsorten auf dem Friedhof, zündeten eine Kerze an und beteten zur Gottesmutter Maria. Die Wallfahrt fand ihren Ausklang mit einem gemeinsamen Imbissund angeregten Gesprächen. „Es tut gut, mit so vielen Frauen unterwegs zu sein mit dem selben Ziel“, sagte eine Fußwallfahrterin über die für sie beeindruckende Wallfahrt.

Gisela Arling

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