Frauenfrühstück zum internationalen Weltfrauentag in Sögel

 

Ganz im Zeichen des internationalen Frauentages zum 8. März  stand das vom kfd Leitungsteam Sögel organisierte Frauenfrühstück im Hotel Wobus in Sögel. „Der internationale Frauentag steht in diesem Jahr unter der Errungenschaft des 100jährigen Frauenwahlrechts“, begrüßte Gertrud Janssen vom kfd Leitungsteam die 80 interessierten Frauen und führte durch das zweistündige Programm. Die Gleichstellungsbeauftrage der Samtgemeinde Sögel, Annelen Abeln,  lud die Frauen zum diesjährigen „Equal Pay Day“ am 16.03. in Sögel ein, bei dem ein Demonstrationszug unter musikalischer Begleitung vom Rathaus aus startend durch den Ort Sögel führt  mit der Forderung: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.“  “Noch immer gebe es Lohnunterschiede bei gleicher Arbeit zwischen Männern und Frauen, der aktuell 21 Prozent betrage, betonte Abeln.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Vortrag von Dekanatssprecherin Leni Schmits, die mit einem Film durch die Geschichte der Frauenrechte führte, der den Ursprung des Frauenwahlrechtes und den Weg bis zu seiner Durchsetzung 1919 beleuchtete. Außerdem hatte sie Zeittafeln über die Entstehung und Entwicklung der Frauenrechte aufgehängt. „Wir müssen weiter kämpfen, das hat der Kampf um das Wahlrecht gezeigt“, forderte sie, denn die Gleichberechtigung von Männern und Frauen sei längst noch nicht in allen Gesellschaftsbereichen vorhanden. Mit Blick auf die katholische Kirche fragte sie:“ Was ist falsch daran, wenn die Frauen mehr Rechte in der Kirche bekommen?“ Sie erinnerte an die hartnäckige Forderung der Frauen nach dem Diakonat und lud zum diesjährigen „Tag der Diakon“ am 24.04.2019 nach Hüven ein. Außerdem berichtete Schmits, dass der kfd-Bundesvorstand anlässlich der Missbrauchsskandale 30000 Postkarten mit den Forderungen zur Erneuerung der Kirche und den Unterschriftslisten bei der Deutschen Bischofskonferenz in Lingen eingereicht habe, die bei der kfd-Aktion im Dezember letzten Jahres  zum Motto „MachtLichtAn“  gesammelt worden seien.  Zudem legte sie den Frauen ans Herz,  die Zeitschrift „Frau und Mutter“ mit dem Untertitel ´Menschen leben Vielfalt` nicht in die Kirchen abzulegen, sondern den Mitgliedern in die Häuser zu bringen, um den Kontakt zu halten. Die Zeitschrift habe im letzten Jahr auch ihr 100jähriges Bestehen gehabt. Zum Schluss bat sie noch um Unterstützung bei der Mitgliederwerbung, „denn jede Frau ist wichtig, jede Frau ist wichtig“.  Die Frauen würdigten den Vortrag von Leni Schmits mit kräftigem Applaus.

 

Für schöne Momente sorgte die 19jährige Sögelerin Laura Sauer mit ihren live gesungenen Liedbeiträgen während der Veranstaltung. Gertrud Janssen bedankte sich bei den Referentinnen und bei der jungen Sängerin für die interessanten und gelungenen Beiträge zum Weltfrauentag.   Text u. Fotos: Gisela Arling

 

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