Aktionstag in Hunteburg

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Eine gute Resonanz konnte vom Hunteburger kfd-Leitungsteam für den Atkionstag mit Stationsgang verzeichnet werden.

Foto von Christa Bechtel im Wittlager Kreisblatt: Mit Laternen zogen die Frauen von Station zu Station. Lesen Sie die Artikel aus dem Wittlager Kreisblatt vom 19. und 14. September .

 
 
Ein Aktionstag mit „Stationsgang“
cbHunteburg.
„Wir sind angenehm überrascht über die Resonanz. Es ist ei n guter Mix, und es sind auch alle Altersgruppen vertreten“, freute sich das Hunteburger kfd-Leitungsteam Heilige Dreifaltigkeit.
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Mit Laternen zogen die Frauen von Station zu Station. Links im Bild die kfd-Vorsitzende Hildegard Michael. Foto: Christa Bechtel
Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche zum Leitbild der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands „Leidenschaftlich glauben und leben – kfd verbindet“ hatten sie alle Frauen aller Religionen zu einem Aktionstag mit „Stationsgang“ mit Impulsen, Gebeten, Liedern und Aktionen eingeladen – und rund 60 Frauen kamen. „Unser Verband hat sich mit den zehn Leitbildsätzen in Kirche und Gesellschaft verortet“, erklärte Vorsitzende Hildegard Michael an der ersten Station, der katholischen Kirche. Sie lud die Frauen ein, gemeinsam einige Stationen aufzusuchen, „an denen sich das Leben unserer kfd abspielt, wo sie sich engagiert, wohin sie sich noch entwickeln möchte.“ Während meditative Musik erklang, sorgte Gemeindereferentin Martina Panner für Schälchen mit Weihwasser, mit dem sich die Frauen gegenseitig ein Kreuz auf die Hand zeichneten.
Mit dem Liedvers „Geh mit uns“ und teilweise mit kfd-Laternen in der Hand zog die Gruppe zur evangelischen Kirche, wo sie von Waltraud Schick und dem Lied „Zeit zum Leben“ von Siegfried Fietz, der Mitte November in der Kirche erneut ein Konzert geben wird, begrüßt wurden.

Im Caritas-Pflegezentrum St. Agnes lautete der Leitsatz „Wir fördern das Miteinander der Generationen“. Beate Ellermann unterstrich hier, dass St. Agnes ein Mehrgenerationenhaus sei. „Die älteren Leute sind die Bewohner, die aber nicht allein sind. Sie werden regelmäßig besucht von beiden Hunteburger Kindergärten oder von einzelnen Schulklassen“, so Beate Ellermann. Das Haus sei immer offen für Besuchsdienste, so zwei Gruppen von der katholischen und eine von der evangelischen Kirchengemeinde im Rhythmus von 14 Tagen. Einmal pro Woche kommt eine Gruppe Frauen mit Kindern, die Waffeln backen würden, „sodass immer Leben im Haus ist“, unterstrich sie. Mit einem „Sonnentanz“ der kfd-Montagsrunde wurde die bewegende Kraft des Glaubens erlebbar gemacht. „Ich sehe hier lauter engagierte, kreative Frauen“, sagte Gleichstellungsbeauftragte Karin Helm an der vierten Station, dem Gemeindehaus, an dem zuvor Verwaltungsfachangestellte Kerstin Schubert die Frauen begrüßt hatte. Karin Helm: Durchgreifende Reformen, die für das täglichen Leben der Frauen von großer Bedeutung waren, seien auch von Frauen vorangetrieben worden, wie das Gesetz für Mutterschutz, die Wöchnerinnenfürsorge oder die Sozialversicherung für Heimarbeiterinnen. 1949 hätten wiederum Frauen erreicht, dass die Gleichberechtigung im Grundgesetz verankert worden sei.

„Frauen in einer Behörde sind früher gar nicht denkbar gewesen: Wir haben Standesbeamtinnen, wir haben Fachdienstleiterinnen“, zählte sie auf, die abschließend betonte: „Über alle Konfessionen hinweg und gemeinsam haben wir das Erbe unserer Vorfahrinnen angetreten und gut weiter bereitet. Ich hoffe, dass unsere Töchter in unsere Fußstapfen treten.“ Fotos Bechtel:0384 Mit Mit aternen zogen die Frauen von Station zu Station; links kfd-Vorsitzende Hildegard Michael

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Leidenschaftlich glauben und leben
cb Hunteburg.
Vom heutigen Montag, 14. September, bis zum 20. September begeht die kfd – Katholische Frauengemeinschaft Deutschland – bundesweit eine Aktionswoche. Unter dem Motto „leidenschaftlich glauben und leben“ lädt auch die kfd Heilige Dreifaltigkeit Hunteburg alle Frauen aller Religionen zu einem Aktionstag mit Stationsgang am Dienstag, 15. September ein. Treffpunkt ist um 19 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche.
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Die kfd Hunteburg macht mit. Resi Wessel-Ellermann, Martina Panner, Hannelore Baumann, Margret Krahn, Hildegard Michael (Vorsitzende), Johanna Krampf (von links) bilden das Vorbereitungsteam des Aktionstages. Foto: Christa Bechtel
Mit Impulsen, Gebeten, Liedern und Aktionen wird an den einzelnen Stationen ein gelebter Leitsatz in den Mittelpunkt gestellt (Dauer ca. 1 Stunde, 45 Minuten).
Die erste Station, die katholische Kirche, ist dem Leitsatz „kfd – ein Frauenort in der Kirche – offen für Suchende und Fragende“ gewidmet. „Als kfd wollen wir auch offen bleiben für Frauen, die nicht so vertraut sind mit unseren traditionellen liturgischen Formen und die noch ihren Platz in der Kirche suchen“, verdeutlicht Gemeindereferentin Martina Panner.
„Wir handeln ökumenisch und lernen mit Frauen anderer Religionen“, heißt es an der zweiten Station, der evangelisch-lutherischen St.-Matthäus-Kirche. Zu oft gehen wir Menschen verschiedener Herkunft unbarmherzig und sogar feindlich miteinander um. Gleichgültig leben wir unsere Leben nebeneinander her, obwohl wir eigentlich wissen, dass wir auf unserer globalisierten Welt nur gemeinsam bestehen können, betonen hier die Frauen.
Im Caritas-Pflegezentrum St. Agnes lautet der Leitsatz dann „Wir fördern das Miteinander der Generationen“. „Unseren Verband zeichnet besonders aus, dass sich in ihm Frauen unterschiedlicher Altersgruppen engagieren, untereinander austauschen und gegenseitig unterstützen“, macht Ursula Michael deutlich. Dipl.-Sozialpädagogin Beate Ellermann wird hier zur ehrenamtlichen Arbeit im Seniorenpflegehaus berichten, und mit einem „Sonnentanz der Montagsrunde“ soll die bewegende Kraft des Glaubens erlebbar gemacht werden.
Im Gemeindehaus wird Resi Wessel-Ellermann herausstellen, dass der Verband sowohl das Engagement von Frauen in der Kirche als auch in der Gesellschaft fördern will.
Oder sie ermutigt, sich einzumischen, ihre Positionen zu vertreten, um Kirche und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
Daher lautet der Leitsatz „kfd – eine starke Partnerin in Kirche und Gesellschaft“. Begrüßt werden hier außerdem die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Bohmte, Karin Helm, sowie die Verwaltungsfachangestellte Kerstin Schubert.
Mit der Devise „kfd – als katholischer Frauenverband eine kraftvolle Gemeinschaft“ endet der Stationsgang im katholischen Pfarrheim.
Ein Ort, der allen vertraut ist, denn hier finden die Treffen und Aktionen statt, hier erfahren Frauen die Gemeinschaft der kfd. Um diese Gemeinschaft gleich erfahrbar zu machen, lädt das Leitungsteam zum Abschluss zu einem Imbiss und gemütlichen Beisammensein ein.
 
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