Segensgebet zum neuen Jahr

Du Gott der Anfänge, segne uns wenn wir deinen Ruf hören, wenn deine Stimme uns lockt zu Aufbruch und Neubeginn.

Du Gott der Anfänge, behüte uns, wenn wir los-lassen und Abschied nehmen, wenn wir dankbar zurückschauen auf das, was hinter uns liegt.

Impuls im Dezember

 Weihnachten kommt immer so plötzlich und der Advent sogar noch 4 Wochen früher. Dennoch ist der Advent für mich der wohl schönste Teil des Jahres und der Dezember daher mein Lieblingsmonat. Gleich beim Frühstück zünde ich die Kerze am Adventskranz an und genieße meine ruhigsten Minuten des Tages. Beim abendlichen Spazieren gehen durch die Straßen kann man in vielen Fenstern bunte Lichterketten, Schneemänner und manches andere, auch weniger Schönes, sehen.

Impuls im November

Der November ist der Monat, der für viele Menschen schwer erträglich ist.

Warum auch immer, ich mag diesen Monat, der zwischen Erntedank  und Advent liegt. Für mich sind es vier Wochen, die viel zu schnell vergehen. Ich erlebe diese Wochen als eine Zeit der Zurückgezogenheit und der Erinnerung;  ich genieße die Natur zwischen Herbst und Winter. Oft ist der November nicht so grau, wie es immer heißt, sondern die Blätter der Eichen leuchten besonders hell und fast golden. Die vielen Lichter auf den Friedhöfen sind für mich Hoffnungszeichen, dass die Menschen mit ihren Lebensgeschichten nicht vergessen sind, sondern in uns weiterleben und für uns Auftrag und Zukunft sind.

Impuls im Oktober

Ein Gang über den Wochenmarkt ist für mich immer ein besonderes Erlebnis.

Blaue und grüne Trauben ,leuchtend rote Äpfel, saftige Birnen,knackiges
frisches Gemüse,dazu eine herrliche Blütenpracht.
Das alles macht das Schlendern oder auch den Einkauf zu einem Fest der Sinne.
Ich fühle mich beschenkt durch das was ich sehe,riechen,anfassen und schmecken kann.

Im Sommer

Auszeit 

Endlich ist es soweit.
Ich sitze hier und meine Seele kommt an,
in dieser wunderbaren Zeit - Ferienzeit - freie Zeit – Urlaubszeit,
Auszeit von allen Ämtern und Pflichten,
Auszeit für alles Reden und Handeln,
Auszeit für den Kalender und die verplante Zeit.
In meinem Innersten spüre ich Zeit für Ruhe, Entspannung und Freude.
Durch diese geschenkte Zeit schöpfe ich neue Lebenskraft,
treffe mich mit lieben Menschen,
oder ich lese ein gutes Buch und genieße diese freie Zeit.
Um dann gestärkt in den Alltag zurück zukommen,
mit neuer Energie und mit frohem Mut,
die Zeit mit allen Pflichten und Ämtern,
alles Reden und Handeln,
den vollen Kalender und auch die verplante Zeit
in Angriff zu nehmen und mit viel Freude gut meistern zu können.
Damit all das gut gelingen kann,
habe ich stets die nächste Auszeit im Blick.

Monika Mertens

Impuls im Juni

Wir sind schon ein langes Stück des Weges in diesem Jahr gegangen.

Die Natur zeigt sich von der schönsten Seite. Ich sitze im Garten und schaue auf Gottes Schöpfung. Die Obstbäume, an denen ich die Früchte schon erkennen kann und die ersten roten Kirschen laden zum Naschen ein.
Das Getreide wiegt sich im Wind, welch wunderbares Spiel.

 

Da sind die Hummeln und die Bienen, die von einer Blume zur anderen fliegen, um den Nektar zu sammeln. Auch die Vögel haben es eilig ihrem Nachwuchs Futter zu bringen. Sie haben noch Zeit mir und uns ein Lied zu zwitschern.

Hier im Garten komme ich zur Ruhe. Die Sonne meint es gut mit mir und ich rieche den Duft von frischem Heu. Ist das nicht herrlich? Wie wunderbar hat Gott diese Welt gemacht.

Ich bin dankbar für diese Momente in meinem Leben und danke Gott mit dem Lied von Paul Gerhardt:

Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben, schau an der schönen Gärten Zier und siehe wie sie mir und dir sich aus-ge-schmücket haben,

sich aus-ge-schmücket haben.  

 

Maria Kortland

© KFD Diözesanverband Osnabrück 2020 Erstellt mit dem KFD-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND