Impuls im Dezember

„Was für ein Sommer!“ jubeln die einen. „Was für ein Sommer!“ stöhnen die anderen. „Gut dass wir das Wetter nicht ändern können.“ – ein Satz, der in diesem Jahr seine Berechtigung wahrlich gezeigt hat.

Und was hat das mit Advent zu tun? Der Handel würde gerne Weihnachten nach hinten verlegen – wenn er könnte. Und die Kinder würden gerne ganz schnell Weihnachten haben – wenn sie könnten. Aber Weihnachten ist und bleibt am 25. Dezember. Der Advent – eine Zeit des Wartens.


Ob und wie wir die Zeit durchhalten, liegt an uns. Lebkuchen schon im September oder erst zu Weihnachten? Plätzchen backen wie früher – in Ruhe und mit einem Hauch von Zimt in der Luft?
Vielleicht üben Sie sich mit einem täglichen Ritual in Geduld und schalten für ein paar Minuten auf Stop.
Sie könnten jeden Tag zum Essen eine Kerze entzünden und nach dem Essen für 5 Minuten in die Flamme schauen – in aller Ruhe, ohne Radio oder Handy, ohne zu reden. Vielleicht werden aus den 5 Minuten mit der Zeit mehr.

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ – ein afrikanisches Sprichwort. Üben wir uns in Geduld, und lernen wir zu warten.

Mechthild Schwank

Foto: M. Schwank

 

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