Impuls im Dezember

 Moni Sertel Pixelio.de„Dezemberträume“….  „Es schneit, es schneit“, „In der Weihnachtsbäckerei“…Diese Lieder von Rolf Zuckowski spielten rauf und runter, Plätzchen backen, Geschenke basteln, Wunschzettel erstellen, Adventskalendertürchen öffnen und Singen am Adventskranz, „Nikolaus komm in unser Haus“, „Christkindelein“…. Mit Kindern ist der Advent wirklich die Zeit des gespannten Wartens auf Weihnachten. Doch nun sind die Kinder groß, aus dem Haus und was bleibt?

 

Putzen, backen, kochen, dekorieren für ein schönes Fest und hoffen, dass der Stress bald vorbei ist? Weihnachtsfeiern in allen Variationen von besinnlich bei der kfd bis feucht-fröhlich mit den Kollegen? Weihnachtsmusik, die aus allen Lautsprechern in den Geschäften, die ich durchforste, auf der Suche nach Geschenken für Menschen, die eigentlich schon alles haben?

Ja, das bleibt und ich finde es auch schön. Ich bereite gerne alles vor für ein schönes und harmonisches Weihnachtsfest in der Familie, wenn alle wieder heimkommen. Ich liebe Weihnachtsfeiern mit guten Impulsen, netten Gesprächen aber auch die fröhliche und ausgelassene Stimmung zum Ende des Jahres, wenn im Betrieb alles einen guten Abschluss findet. Und ich suche gerne nach Geschenken für meine Lieben, auch wenn sie eigentlich alles haben. Eine Kleinigkeit nur, die sich jemand gemerkt hat, macht doch manchmal mehr Freude als ein großer Schein in ein Kuvert gelegt.

Aber es gibt auch noch mehr:

Seit die Kinder erwachsen sind und mir mehr Zeit für mich bleibt, nehme ich mir mindestens einmal in der Woche Zeit für ein spirituelles Angebot, für eine Zeit der Stille, für einen Moment der Einkehr, für das Mitfeiern einer Roratemesse, den Besuch einer Frühschicht oder eines guten Konzertes, damit ich in all dem Trubel der vorweihnachtlichen Zeit nicht den eigentlichen Sinn vergesse. Ich möchte mich vorbereiten auf die Ankunft Jesu und Raum schaffen für die Begegnung mit Gott.

Und wenn dann, gestärkt durch einen berührenden Weihnachtsgottesdienst, zuhause der Trubel des Familientreffens losgeht, dann singen wir mal wieder gemeinsam „Oh du fröhliche" oder „Stille Nacht", spielen, reden , beschenken uns gegenseitig und bestimmt holt jemand die alte CD hervor und Rolf Zuckowski singt über „Dezemberträume".

Marlene Weyer, Spelle

Foto: Moni Sertel / pixelio.de

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