Impuls im September

Sept.impuls 1Umschalten - Es ich schon eine ganze Weile her, dass ich Trecker gefahren bin. Aber in diesen Tagen erinnerte ich mich daran, dass man dabei immer vor dem Schalten der Gänge sozusagen vorwählen kann, ob man auf dem Acker, also langsamer fahren will, oder auf der Straße und damit schneller. Vermutlich fiel es mir ein, weil ich gerade das Gefühl habe: Ich befinde mich noch im „Umschalten" zwischen Urlaubs- und Arbeitsmodus. Ich komme erst langsam wieder „in die Gänge". Vielleicht geht es Ihnen auch so. Oder den Kindern, die sich nach den Ferien erst wieder an das andere Tempo des Schulalltags gewöhnen müssen.

 

Und nicht nur in diesen Wochen ist das Umschalten besonders gefragt, sondern auch häufig in unserem ganz normalen Alltag: von der Arbeit in den Feierabend, vom Alltag in den Sonntag, vom Stress des Ehrenamtes in Phasen des Ausruhens...

Umschalten heißt es, denn all unser Tun erfordert eine unterschiedliche Geschwindigkeit. Fragt sich, welcher „Gang" der richtige ist. Vielleicht muss es auch bei uns, wenn's ans „Ackern" geht, manchmal etwas langsamer sein. Wenn alles glatt und geradeaus läuft, kann ich es gerne auch mal schneller laufen lassen. Aber nicht vergessen, mal einen Gang zurück zu schalten. Und das nicht nur im Urlaub, sondern auch mal zwischendurch. Selbst der Rückwärtsgang ist manchmal sinnvoll. Oder anzuhalten und den Gang rauszunehmen.

Gisela Püttker

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