Impuls im Mai

Nun sind sie wieder unterwegs und genießen bei guter Bewegung die Natur, wie sie sich im Monat Mai in ihrer ganzen Pracht zeigt.
Die Rede ist von den Radfahrern, die auf der Hasetour sind.
Auch ich. –

 

Es ist gar nicht so einfach die Hasequellen am Rande des Teutoburger Waldes zu entdecken. Und dann nach ein paar Kilometern flussabwärts wieder eine Besonderheit. Das Wasser der Hase teilt sich (Bifurkation), um in unterschiedliche Richtungen zu fließen. Unterwegs werden beide Flüsse von weiteren Bächen mit Wasser gespeist. Auch bekommt der zur Weser fließende Teil einen neuen Namen . Hier kann ich jetzt die Else-Werre –Tour beginnen. Oder bleibe ich doch auf dem Haseweg Richtung Ems? Das Ziel ist immer die Nordsee, wo sich beide Wasser wieder vereinen.
Mein Leben wie ein Fluss. –
Aus welchen Quellen werde ich gespeist, wo habe ich meine Lebensquelle?
Mein Leben fließt dahin wie der kleine Fluss Hase, viele Windungen, mal träge,mal plätschernd, alles klar, dann trübe.
Ich halte an der Bifurkation.-
Auch ich muss Entscheidungen treffen. Welche Richtung soll ich einschlagen?
Wen treffe ich unterwegs?
Flussabwärts gibt es viel zu entdecken. Die Fließrichtung des Wassers gibt mir Orientierung. Ich komme mit Menschen ins Gespräch, die gerade Rast machen. Innehalten, ausruhen, wieder Kraft schöpfen.
Ich spüre meinen Atem, ich genieße den Augenblick. Wieder auf dem Rad kommt mir der Wind entgegen. Kraft ist jetzt erforderlich um voranzukommen.
So ist das nun mal in meinem Leben. Esgibt Zeiten wo alles gut läuft (fließt), und dann sind wieder Hindernisse zu meistern.
Ich bin froh, dass Gott in meinem Leben vorkommt. Ich spüre da einen Wegbegleiter, eine Quelle, aus der ich schöpfen kann.
Gerade jetzt in der Osterzeit, die voll von Hoffnung ist, kann ich mich vertrauensvoll auf den Weg machen. Jesus begleitet mich. Ich habe ein gutes Ziel.

Ursula Kemna 

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