Impuls im Mai

 

Im Liebesgedicht „Maifest“ schildert Goethe das Glück und die Liebe. Er beschreibt die Gefühlswelt, die Frische und Freude zweier Verliebter. Der Mai steht hier für die frühsommerliche Frische in der wächst und gedeiht.
So ist es nicht weiter verwunderlich, dass uns dieser Monat als Wonnemonat bekannt ist.

 

 

Alles beginnt nach dem Winter zu blühen und zu grünen an. Das bessere Wetter und der Sonnenschein führen dazu, dass sich die Menschen wieder wohler fühlen und aktiver werden. Wir werden geradezu in die Natur gelockt, um ihr beim Wachsen zuzuschauen oder auch bei Maitouren, beim Maibaumaufstellen oder bei Marienandachten selbst geschäftiger zu werden.
In der Bibel taucht der Begriff „Wonne“ u.a. in Psalm 16 Vers 11 auf: „Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle, zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.“ Der Psalmsänger David drückt damit ein Lebensgefühl und ein Versprechen gleichzeitig aus. Wir können uns bei Gott geborgen fühlen und aus der Fülle schöpfen und das für alle Zeit.
So habe ich mir mein „Wonne-Motto“ für den Mai überlegt: Ich kann mein Glück nicht fassen.
Was ist für Sie eine Wonne?
 
Sabine Gautier

 

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