Impuls im März

März – Die Fastenzeit schreitet fort und ich merke, dass meine guten Vorsätze für die Fastenzeit im Alltag schnell in Vergessenheit geraten.

 
Ein bisschen ist es wie zu Jahresbeginn mit all den großen Plänen für das neue Jahr. Besser ist es eben doch, sich kleine, realistische Dinge vorzunehmen. Und gut ist es, die Fastenzeit nicht nur als Zeit des Verzichtens zu sehen, sondern als bewusste Zeit: Zeit für Minuten mit Gott, Zeit für wirkliche Begegnungen mit anderen und Zeit, die mich spüren lässt, was ich selber gerade nötig habe.
 
Mit den Kindern in der Gemeinde habe ich am Aschermittwoch eine „Fasten-Uhr“  gebastelt, eine Uhr, deren Zeiger immer sonntags für die beginnende Woche neu ausgerichtet werden – ausgerichtet auf einen guten Vorsatz für „weniger“ oder „mehr“.
 
Wahrscheinlich fallen Ihnen genug Dinge ein, die Sie schon lange tun – oder auch lassen –wollten: jemanden besuchen, mehr Fahrrad-
und weniger Autofahren, 5 Minuten am Tag in der Bibel lesen, mit der ganzen Familie gemeinsam essen, gesund kochen, 1x wöchentlich walken, …
 
Vielleicht kann auch für uns Erwachsene eine „Fasten-Uhr“ eine gute Gedächtnisstütze sein!?
 

Gisela Püttker

© KFD Diözesanverband Osnabrück 2018 Erstellt mit dem KFD-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND