Impuls im September

Der September – ein Monat „dazwischen“?

… nicht mehr Sommer, noch nicht Herbst.
… kürzere Tage, es wird draußen früher dunkel.
Es heißt langsam Abschied nehmen vom Sommer. Aber es ist noch lange nicht Winter und wir erfreuen uns an der Fülle von Gottes wunderbarer Schöpfung. Wir ernten noch etwas Obst und so manches Gemüse. Einige Blumen entwickeln ein zweites Mal ihre Blütenpracht. Und das Laub der Bäume, ja das einzelne Blatt als kleines Wunder lässt uns jeden Tag neu staunen.
 
Der September - ein Monat „dazwischen“?
In diesem Monat finden wir eine Fülle an Gedenktagen heiliger Frauen, die uns Vorbilder sein können. Mit Mariä Geburt (8. September) und Mariä Namen (12. September) feiern wir gleich zwei Feste der Gottesmutter.
Nicht zu vergessen auch die Heilige Hildegard. Ihres Lebens und Wirkens gedenken wir am 17. September.
So können wir auch im Blick auf weibliche Vorbilder im September „aus dem Vollen schöpfen“.
 
Und seitens der kfd habe ich das Gefühl: Der September ist der Monat überhaupt.
In der Aktionswoche zum Leitbild (12. bis 20. September) erleben wir eine Fülle von Kreativität, Leidenschaften, Talenten und Glaubenszeugnis unterschiedlichster Frauen – in Gruppen, als einzelne, jung und alt, auf dem Lande und in den Städten.
Und in dieser Vielfalt trifft dennoch zu: kfd verbindet.
Was uns über das Engagement in der kfd für Frauen und mit Frauen verbindet, ist unser Glaube an Jesus Christus. Wir folgen – auch in unseren Leitbild-Sätzen – dem Vorbild Jesu, der sich Zeit für Menschen, mit Menschen nahm, der verschiedenste Lebensentwürfe akzeptiert hat, der Menschen gestärkt und ihnen etwas zugetraut hat.
„Aktionswoche“ bedeutet nicht „Aktionismus“. Die verschiedensten Aktion können ein „Glaubensbekenntnis“ an ungewöhnlichen Orten sein, können Frauen Mut machen, möchten einladend sein, sollen stärken und Standpunkte deutlich machen.
 
Wir können uns durch die Fülle unserer Gaben gegenseitig beschenken und erfreuen. Dafür wünschen ich uns offene Augen, ein waches Herz und eine Portion Mut, die es manchmal auch braucht.
 
Gisela Püttker
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