Impuls im Dezember

DezemberAndreas Hermsdorf pixelio.de

Dunkelheit - Licht

Warten – Ankommen

Zeit  - Augenblicke

Ankunft – Freude

 

In dieser Jahreszeit nimmt die Dunkelheit von Tag zu Tag zu. Die Natur zieht sich im Winter zurück. Kahl sehen die Bäume aus, abgestorben die Blüten und Pflanzen. Kaum vorstellbar, dass es wieder eine Zeit des Aufblühens gibt. Die Natur kann warten.

Können wir das auch?

Die Adventszeit ist eine Zeit des Wartens mitten in der Dunkelheit. Das Warten kann zur Ungeduld werden, aber auch zum Anhalten und Innehalten. Licht in der Dunkelheit gibt Halt und Orientierung. Wir können Ausschau nach Lichtblicken halten. Durch die Verheißung der Geburt Jesu wird uns Hoffnung geschenkt. Relativ kurz ist In diesem Jahr ist die Adventszeit, eine Zeit der Stille und des Gebetes. Die Realität sieht oft anders aus. Weihnachtsmärkte, überfüllte Kaufhäuser, hastende Menschen, lange Ladenöffnungszeiten, die vielen Weihnachtsfeiern … Wie passt das Warten in unsere heutige Zeit hinein? Manchmal verlieren wir uns im Rausch der Geschäftigkeit. Da tut es gut, eine Unterbrechung einzulegen, eine Pause des Langsam-werdens, den Augenblick als Kostbarkeit zu erkennen. Der Adventskranz mit seinen Lichtern kann zu solchen Momenten werden. Zünden wir bewusst die Kerzen an, damit es Tag für Tag in unserem Innersten hell wird, damit wir den Menschen um uns herum sehen, der vielleicht unsere Hilfe braucht.

Die Zeit des Wartens bis zur Ankunft Jesu möge für alle eine Zeit der Vorfreude sein.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein friedvolles, gesegnetes Weihnachtsfest.

Ursula Kemna

Foto: Andreas Hermsdorf auf pixelio.de

 

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