Frau und Mutter

Mit dieser neuen Rubirk möchten wir Sie einladen, sich jeden Monat über einen besonders interessanten Artikel aus der kfd-Mitgliederzeitschrift frauundmutter auszutauschen.

Ziel ist es, eine möglichst breite Diskussion im Diözesanverband anzuregen und über Themen und Positionen, die uns wichtig aber auch in der Gesellschaft aktuell sind, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

frauundmutter erscheint monatlich und berichtet neben verbandsinternen Themen über kirchliche und gesellschaftliche Fragestellungen aus dem Blick von Frauen für Frauen.

 

Beteiligen Sie sich an dem Austausch, indem Sie Artikel disutieren und Ihre Meinung dazu äußern.

Wir behalten uns vor Beiträge, die sich nicht an die Netiquette halten, nicht freizuschalten.

Begleitung am Lebensende – Palliativpflege ermöglicht das Bleiben zuhause

Wenn man Menschen fragt, wo sie sterben möchten, dann antworten die meisten: „Zuhause!“ –  Die Realität in unserem Land sieht aber anders aus: 75% bis 80% der Menschen sterben im Krankenhaus oder im Pflegheim, - ein kleiner Teil auch im Hospiz. Zu komplex für eine häusliche Versorgung waren häufig die Krankheitssituationen von todkranken Patienten/innen.

Seit 2007 gibt es allerdings einen gesetzlichen Anspruch darauf, am Lebensende ambulant zuhause versorgt zu werden. – Und allmählich etablieren sich tatsächlich Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), so dass immer mehr Menschen umfassend betreut in ihrer vertrauten Umgebung sterben können.

Wie sieht der Berufsalltag der Pflegekräfte aus, die zu den schwerstkranken und sterbenden Patienten/innen nachhause kommen und sich dort um sie und ihre Angehörigen kümmern? – Einen sehr persönlichen Einblick finden Sie in diesem Artikel. Er portraitiert Karen Rosenfeld in ihrer Arbeit als Palliativ-Pflegerin. Lesenswert!

Anja Egbers, Referentin für Hospizarbeit und Trauerpastoral im Bistum Osnabrück

Erwartungen und Hoffnungen

Über Erwartungen und Hoffnungen an den neuen Papst Franziskus haben wir in den letzten Wochen viel gehört und gelesen. Es ist gut, hier in der FrauundMutter eine kleien Zusammenstellung von Aussagen zu finden.

Mich fasziniert, dass Papst Franziskus die Gewohnheiten auf den Kopf zu stellen scheint: er hält sich nicht an die vorgesehene Rolle, sondern bricht bewußt aus den Erwartungen aus. Es tut gut, hier die Stimme zu hören, die deutlich für die Armen und Benachteiligten spricht. Eine Stimme, die Wohlstand und Macht kritisch in den Blick nimmt.

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"Ich will mich einmischen ..." Zum Tag der Diakonin"

Vor 15 Jahren wurde der Gedenktag der Hl. Katharina von Siena als Gedenktag für das Diakonat der Frau gewählt. Irmentraud Kobusch beschreibt, dass das Leben und Wirken Katharinas exemplarisch für den Frauendiakonat sei. In ihr kommen kompromisslose Berufung und diakonisches Handeln zum Ausdruck. Katharina lebte in einer Zeit, in der Frauen öffentlich wenig gehört wurden - sie ist eine von den wenigen, die kraftvoll und mutig Bischöfe ermahnt. 1970 wird Katharina zur Kirchenlehererin ernannt - eine Titel, der bisher nur drei weiteren Frauen zu Teil wurde.

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Was wir nicht hören wollen und worüber man nicht redet...

In diesem Monat bin ich in der frauundmutter gleich auf zwei Artikel gestoßen, die mich sehr bewegt haben. Im ersten Artikel geht es um verwaiste Kinder und das Trauma, das diese Kinder erleben. Die bohrende Frage am Ende des Artikels bleibt: warum gab es keine Erwachsenen, die mit Andrea über den Tod der Mutter gesprochen haben? Was macht es so schwer und warum tabuiesieren wir den Tod und meinen, dass nach einer angemessenen Trauerphase wieder "Normalität" eintreten sollte.

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"ich war fremd"...Frankreich

Wir alle kennen Frankreich – aber sicher doch! Die tolle Küche, die elegante Mode, die wohlklingende Sprache… Wir machen Urlaub in Frankreich, fahren zum Schüleraustausch, und sehen wunderbare Filme aus diesem Land. Eben erst haben wir mit dem Elysee-Vertrag 50 Jahre verbriefte Freundschaft gefeiert. Bien sûr, wir kennen unser Nachbarland!

Oder doch nicht? Kennen wir Frankreichs Haltung zur Zuwanderung? Kennen wir seinen Umgang mit Religiosität? Vielleicht können wir noch mehr von Frankreich lernen als Genießen… Lesen Sie selbst!

Martina Kreidler-Kos

Vielfalt schätzen

Ein Schauspieler mit Down-Syndrom ist für mich nichts Neues. Das haben wir in den Fernsehproduktionen der letzten Jahre öfter gesehen. Überrascht hat mich der Bericht über einen Lehrer - ganz ehrlich, dass ein Mensch mit Down-Syndrom einen Hochschulabschluss macht, habe ich bis heute nicht gedacht. Warum eigentlich? Da ist mein Schubladendenken wohl größer als ich es mir eingestehen möchte. Bei Inklusion denke ich zwar immer die Chancen mit, die Kinder und Jugendliche haben, wenn sie selbstverständlich mit Menschen mit Behinderung aufwachsen, aber es überwiegt in meinem Denken die Sorge um den benachteiligten Menschen.

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