Gutes Gewissen zu verkaufen

Wo ein Markt ist, gibt es viele Möglichkeiten. Gute Absichten können durch  die Profitgier der Märket zu Nichte gemacht werden, sobald sich ein lukratives Geschäft auftut. Wie im Artikel aufgezeigt , wird der Trend des Verbrauchers, vermehrt nachhaltige, faire und ökologische Produkte zu kaufen, schamlos ausgenutzt. Nicht so offensichtlich, darauf könnten Verbraucher/innen  reagieren und ein Produkt „abwählen“. Nein, es wird vielmehr  unter einem wohlklingenden Slogan, wie zu Beginn des Textes in der Frau und Mutter geschrieben, unübersichtlichen Ökosiegeln und durch falsche, ungenaue Vergleiche „schön geredet“ oder wie im Artikel beschrieben „grün gewaschen“.

Diese Tatsche hat Katrin Raith in ihrem Artikel gut recherchiert und aufgezeigt, wo Schwachstellen von Bio, Ökö und Nachhaltigkeit zu finden und viel schlimmer noch,  zu suchen sind. 

Das ist und bleibt unsere Aufgabe, die gute Idee nicht gefrustet aufzugeben, sondern Politik mit dem Einkaufskorb zu betreiben. Das heißt auch, ein gesundes Misstrauen zu haben und sich ggf. bei den angegebenen Organiationen wie Greenpeace, WWF, BUND, Ökotest, Foodwatch, Verbraucherzentralen und in der Presse zu informieren. Für die gute Idee, für mehr Gerechtigkeit! 

Frau Raith geht sogar noch weiter mit der Empfehlung, sich zivilgesellschaftlich und politisch zu organisieren. 

Machen wir doch!! In der kfd, z.B. mit dem Ausschuss Hauswirtschaft und Verbraucherthemen. Dort sind wir vernetzt mit Transfair, dem Textilbündis, Foodwatch und vielen anderen Organisationen - können unseren Forderungen Nachdruck verleihen und die kfd Basis informieren.

Maria Niemann

 

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