Offen für Neues

- ein guter Vorsatz für das neue Jahr?

An Silvester nehmen sich viele Menschen vor ihr Leben umzukrämpeln. Oder vielleicht etwas kleiner: mit dem Rauchen auf zu hören, endlich mehr Sport zu treiben, im kommenden Jahr mehr Zeit für die Familie oder Freunde zu haben, ... Meistens verfliegt die Begeisterung und damit das Durchhaltevermögen jedoch in den ersten Tagen und Wochen. Warum sollte man auch ausgerechnet am 1. Januar ein besserer Mensch werden wollen?

 

In Chrisitan Wolfs Artikel geht es darum, neue Ziele zu erreichen. Mit Optimismus und Realismus an neue Ziele heran zu gehen - wohlwissend, dass aller Anfang schwer ist.

In einem Ratgeber für das tägliche Gebet, die tägliche Meditation habe ich gelesen, dass es sechs Wochen braucht, um eine tägliche Übung zur Gewohnheit werden zu lassen. Das ist einerseits nicht lang und doch bedeutet es, mich an 90 Tagen immer wieder neu einzuüben. Erst dann wird die morgendliche Meditation für mich zur Gewohnheit.

Es ist schön, dass mir der Artikel bescheinigt, dass unser Sprichwort von Hans, der nicht mehr lernt, falsch ist. Ich kann jederzeit dazulernen - genauer: ich lerne jederzeit dazu. Am einfachsten, wenn ich einfach meine Gewohnheiten mal ändere und andere Umgebungen aufsuche.

Vielleicht ist das ja ein guter Vorsatz für das neue Jahr: ich lade Sie ein, sich einfach mal auf etwas Neues einzulassen - und dabei können wir z.B. bei den Flüchtlingen in unserer Dörfern und Städten anfangen. Wenn wir unsere Kultur und Lebensweise auch mal aus einem neuen Blickwinkel anschauen, werden wir sicherlich - gemeinsam mit den Menschen aus anderen Ländern - viel aufregendes und bereicherndes erleben.

Jeder Anfang ist schwer - aber mit Sicherheit bereichernd. (so, möchte ich etwas abgewandelt zum Artikel, enden.)

Katrin Brinkmann

© KFD Diözesanverband Osnabrück 2018 Erstellt mit dem KFD-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND