(D)ein Gesicht für die kfd!

"FRAUEN. MACHT. ZUKUNFT. Durch eine Mitgliedschaft in der kfd!" Da hat sich unser Verband ja einiges vorgenommen: eine Mitgliederkampagne in einer Zeit, in der katholisch sein nicht gerade "en vogue" ist. Oder gerade deshalb? 

 

Vor einigen Jahren gab es eine sehr erfolgreich Werbung: "Nur wo ... draufsteht, ist auch ... drin!" Leider schreiben wir nur sehr selten auf unsere Arbeit als Verband "kfd" drauf.

Vor allem in den Gemeinden scheint das, was hier von Frauen geleistet wird und was die Frauen verbindet, selbstverständlich zu sein. "Wozu brauchen wir den Verband, wenn wir uns auch so treffen können?" so höre ich bei manchen Gemeindebesuchen.

Als größter Frauenverband haben wir die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen in Politik und Kirche. Wir bewegen viele Themen: von Umweltschutz über Familienleben, Chancengleichheit bis hin zu der Frage der Rolle der Frau in der Kirche. Dabei kommt es nicht nur darauf an, was wir gemeinsam nach außen hin vertreten, sondern wichtig ist auch, dass wir uns miteinander Meinungen bilden. Die Frauengruppe vor Ort ist wichtig und wertvoll! Durch die Solidarität und Vernetzung mit anderen Frauengruppen in der Diözese und deutschlandweit sind wir ein gewichtiger Verband.

Macht und Zukunft: das haben wir als Verband und das wollen wir nutzen und ausbauen. Ich hoffe, dass uns das mit der Mitgliederkampagne gelingt. Ein erster Schritt hierzu ist, dass wir auf unsere Verantstaltungen schreiben, was sie sind: kfd-Veranstaltungen! Und dass wir davon reden, was wir in der kfd machen - und vielleicht ja auch, dass wir uns an dem Wettberwerb beteiligen. Das wäre doch toll, wenn unter den 12 Frauen, die demnächst auf den Plakaten der kfd zu sehen sind, auch Frauen aus meiner Nachbarschaft sind. Eben Frauen wie Sie und ich! Also - zeigen Sie ihr Gesicht und bewerben Sie sich!

Katrin Brinkmann

 

Kommentare   

 
+2 #1 Ingeborg Thoring 2014-01-05 01:42
Gesicht zeigen ist die Vorraussetzung für verantwortungsv olles Handeln. Somit hat die Kampagne einen guten Startpunkt gewählt.
Verbandsbewusstsein wird auch durch Sprache gefördert. Ich halte es für hilfreich, wenn die Abkürzung kfd,so oft es geht, komplett ausgesprochen wird. Dadurch wird der Verband in die Ortsgruppe getragen. Die übliche Sprechweise von kfd lautet: Frauengemeinsch aft. Jetzt wird der Ort angefügt, manchmal der Name der dazugehörigen Kirchengemeinde , wenn es mehrere Frauengemeinsch aften gibt. Und das Bewusstsein für den Bundesverband bleibt auf der Strecke. Kfd hat das Wort katholisch, das Wort Frauengemeinsch aft und das Wort Deutschland. Und jedes Mitglied ist in diesem großen Verband und darf dies auch beim Lesen fühlen, meine ich.
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