"Ich will mich einmischen ..." Zum Tag der Diakonin"

Vor 15 Jahren wurde der Gedenktag der Hl. Katharina von Siena als Gedenktag für das Diakonat der Frau gewählt. Irmentraud Kobusch beschreibt, dass das Leben und Wirken Katharinas exemplarisch für den Frauendiakonat sei. In ihr kommen kompromisslose Berufung und diakonisches Handeln zum Ausdruck. Katharina lebte in einer Zeit, in der Frauen öffentlich wenig gehört wurden - sie ist eine von den wenigen, die kraftvoll und mutig Bischöfe ermahnt. 1970 wird Katharina zur Kirchenlehererin ernannt - eine Titel, der bisher nur drei weiteren Frauen zu Teil wurde.

 

Es macht mir Mut, dass es in der Kirchengeschichte immer wieder Frauen gibt, die mutig für die Interessen der Frauen eintreten. Es sind keine Ketzerinnen, sondern Frauen, die in einer hohen Loyalität zur Kirche stehen. Die Forderung, weiter für ein Diakonat der Frau einzustehen steht mit Katharina daher in einer guter Tradition: Frauen leisten in den Gemeinden viel caritative diakonische Arbeit. Dieses durch den Diakonat aufzuwerten, dass ist das Anliegen, wenn am 29. April an vielen Orten Gottesdienste zum Gedächtnis an Katharina von Siena als Gedenktag für den Diakonat der Frau gefeiert werden. Vielleicht findet ja auch in ihrer Gemeinde ein Gottesdienst statt, in dem das Anliegen einen Ort haben kann.

Katrin Brinkmann

 

Kommentare   

 
0 #1 Veronika Pernsteiner 2014-03-05 08:18
Die Katholische Frauenbewegung Österreich (www.kfb.at) wird am 29. April 2014 die Hl. Katharina von Siena zur Patronin und Weggefährtin ernennen! Rund um diesen Termin wird es in ganz Österreich an vielen Orten Katharinenfeier n geben. :-)
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