Au-pair-Zeit

In meiner Schulzeit war das der Hit: ein Jahr als Au-pair nach ...

Nach dem Schulabschluss haben auch ein paar Freundinnen diesen Schritt gewagt - mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen. Manche hatten Glück und haben eine nette Familie gefunden, in der sie für Babysitterdienste und kleine Haushaltstätigkeiten leben durften und wie ein Familienmitglied aufgenommen wurden. Andere wiederrum fühlten sich ausgenutzt und kamen mit ihren Gastgebern nicht zurecht. Der Aufbruch in ein fremdes Land wird zwar durch den Famlienanschluss erleichtert, aber nicht immer glücken die Beziehungen. Ich habe es damals für mich nicht in Betracht gezogen. Der Artikel in frauundmutter zeigt, dass es auch später noch einmal die Gelegenheit gibt, aus dem Alltag auszubrechen und sich mal in einem fremden Land auszuprobieren.

 

Ich habe nachgeschlagen, was "Au-pair" bedeteut und gefunden, dass es aus dem Französischen stammt und "auf Gegenleistung" meint. Es geht also um eine Art Tauschhandel, wo ich Unterkunft und Verpflegung - aber auch den Anschluss an die Familie - erhalte und dafür die Familie in ihrem Leben unterstütze. Als wunderbaren Nebeneffekt lernen Au-pairs viel über das Land und die Kultur kennen.

Der Artikel in frauundmutter erzählt von der Granny-Au-pair-Initiative aus Hamburg. "Wenn nicht jetzt, wann dann?" fragt die zugehörige Homepage. Viele suchen nach der Berufstätigkeit, nach der Erziehungszeit, wenn die Kinder aus dem Hause sind, noch einmal eine Herausforderung. Für einige ist das vielleicht das Ausland und "Granny-Au-pair" für andere vielleicht auch der "Bundesfreiwilligendienst ü35" der auch allen Frauen und Männern über 35 Jahren offen steht. Überigens vermittelt das Bistum Osnabrück mit seinen Freiwilligendiensten auch "ü35". Wenn Sie auf der Suche sind: Informieren kostet nichts - und lohnt sich bestimmt.

Denn: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Katrin Brinkmann{jcomments on}

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