Diakonat der Frau

titel 04 12Es scheiden sich die Geister und viele Grabenkämpfe beginnen und enden in der Frage, ob Frauen zur Weihe zugelassen werden sollten oder dürfen.

Ein heißes Eisen! Die Frauenverbände und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken betonen, dass über den Diakonat der Frau gesprochen werden müsse - andere sehen in dieser Aufforderung eine Belastung für den angestoßenden Dialogprozess.

Fakt ist, dass es in der frühen Kirche Frauen gab, die Seelsorgerinnen für Frauen waren und die so diakonisch tätig waren.

 

 

Der eigenständige Diakonat ist in der Geschichte der katholischen Kirche verloren gegangen und erst mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wieder zu einem eigenständigen Amt nur für Männer neu eingeführt worden.

Der Artikel in der fum stellt fest, dass Frauen für ihr diakonisches Handeln keine Diakonatsweihe brauchen. Die Frage ist, wofür und warum braucht die Kirche das Amt des Diakonates.

Der Frauenbund lädt am 27. April zu einem Gottesdienst am Vorabend zum Tag der Diakonin nach Papenburg ein. Schon seit 1998 begeht der Frauenbund den Gedenktag der Hl. Katharina von Sienna als "Tag der Diakonin". In Gebet, Gottesdienst und Gesprächen will der Frauenbund so sein Anliegen voranbringen. (s.a. "Engagiert" 4/2012)

Ich schließe mit der Frage, die der Artikel in fum formuliert:

"Welchen Auftrag haben wir als Kirche heute? Welche Kräfte und Mittel, Ämter und Dienste brauchen wir?" 

Katrin Brinkmann {jcomments on}

 

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