Sprachgrenzen

Wie wahr, wie wahr.

Es ist doch erschreckend, wie hoch die Zahl der Paare ist, die kommunikativ in ihrer Partnerschaft "stecken" bleiben und eben nicht miteinander sprechen. Zumindest nicht über die essentiellen Themen in ihrem Alltag. Der Streit über den übervollen Mülleimer, die Fußspuren, die über dem frisch gewischten Fußboden gezeichnet werden oder das klassische Beispiel der offen liegen gebliebenen Zahnpastatube sind oftmals gar nicht die eigentlichen Streitgründe, sondern "nur" ihre Auslöser, die das Fass dann doch zum Überlaufen bringen.

 

 

Wenn uns das Thema Liebe (zu unserem Partner) das wichtigste Thema in unserem Leben ist und wir unseren Partner auch nicht verlieren wollen, wie Ragnar Beer im Artikel zitiert wird, dann liegt es in der Konsequenz der Sache, an der Beziehung und meiner Kommunikationsstruktur zu arbeiten. Ja richtig gelesen. An meiner Beziehung muss ich hart arbeiten, um sie am Leben zu erhalten.

Es werden im Anschluss an den Artikel – meine ich – gute Vorschläge gemacht, wie ich konstruktiver mit kommunikativen Krisensituationen umgehen kann.

Sich daran zu halten, kann sicher ein guter Anfang sein. Stabiler wird diese neue Kommunikationskultur aber sicher dann, wenn ich meinen Partner mit ins Boot hole und wir gemeinsam daran üben, z.B. in einem Kommunikationskurs für Paare – EPL (Ein partnerschaftliches Lernprogramm) und KEK (Konsturktive Ehe Kommunikation) – die auch bei uns im Bistum angeboten werden.

Und schöne Grüße an alle Stammtischredner: So lange ich Probleme in meiner Beziehung wahr nehme und daran arbeiten möchte, ist das keine Schwäche!

 

Sabine Gautier

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