Müttergenesungswerk

Das Deutsche Müttergenesungswerk ist vielen Menschen vom Namen her bekannt. Seit dem Jahr 1950 findet alljährlich im Mai die Sammlung für die Arbeit des Deutschen Müttergenesungswerkes statt.

Was hat die kfd damit zu tun?

Das Müttergenesungswerk ist ein Netzwerk aus fünf Wohlfahrtsverbänden bzw. konfessionellen Arbeitsgemeinschaften. Einer davon ist die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung (KAG).

Zur Trägergruppe der KAG gehören die Caritas-Konferenz-Deutschlands (CKD), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Deutsche Frauenbund (KDFB) und der Deutsche Caritasverband. Die Katholische Arbeitsgemeinschaft und damit auch die katholischen Frauenverbände sind Mitbegründerinnen des Deutschen Müttergenesungswerkes, das gleichzeitig auch den Namen der Frau des ersten Bundespräsidenten trägt: Elly-Heuss-Knapp-Stiftung.

 

In den Kurkliniken, den Beratungsstellen und in den Arbeitsgemeinschaften auf diözesaner Ebene nehmen die Mitglieder und ihre Verbände die sozial-caritative Verantwortung in der Gesellschaft wahr und engagieren sich für die Gesundheit von Müttern und Kindern.

Im Bistum Osnabrück trifft sich die Vertreterin der kfd zweimal im Jahr im Rahmen der Trägergruppe mit der Vertreterin der Caritas-Konferenz und des Deutschen Frauenbundes zum Austausch. Frau Dallmöller vom Diözesan- Caritasverband und Fachberaterin für den Bereich Kur im Bistum Osnabrück gibt einen Bericht über die Arbeit der Beratungsstellen, die Entwicklung in den Kliniken und die aktuellen Aufgaben und Probleme im Rahmen der Müttergenesung. Gemeinsam werden Ideen gesammelt, wie die Verbänder der KAG die Müttergenesung und damit die Gesundheit von Familien unterstützen können.

Entwicklung der Müttergenesung:

Bei der Gründung am 31.01.1950 bestand das Ziel darin, ein breites Bündnis für Mütter in Deutschland zu bilden und sich für ihre Anliegen in der Gesellschaft einzusetzen.

Heute fordern die Politik und viele Verbände ein Bündnis für Familien. In den Beratungsstellen der KAG erhalten Frauen im Rahmen der therapeutischen Kette eine umfassende Beratung. Die Berater/innen bieten Unterstützung bei der Antragsstellung, empfehlen eine geeignete Klinik, informieren über den Ablauf der stationären Maßnahme, klären den Unterstützungsbedarf, z.B. für die Familie zuhause, beraten bei Finanzierungsfragen und bieten nach der stationären Maßnahme Angebote zur Nachsorge.

Seit 2013 stehen - dank der Gründung der "Zustiftung Sorgearbeit" des MGW Kurmaßnahmen auch Vätern und pflegenden Angehörigen in Einrichtungen des MGW offen.

Das MGW finanziert einkommensschwachen Müttern die Kurnebenkosten sowie Taschengelder aus den Spendenmitteln.

www.kag-muettergenesung.de

 

Helene Dieckmann-Hoffmann (überarbeitet Januar 2017)

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